… persönlich

Ich bin

  • 47 Jahre alt.
  • Kauffrau für Büromanagement
  • Onlineredakteurin
  • MFA.
  • nahezu immer erreichbar.
  • bereit zu helfen, wenn ich helfen kann.
  • eher im Gespräch als auf einer Party zu finden.
  • kritisch, optimistisch, konstruktiv und lösungsorientiert.
  • ironisch und sarkastisch ohne dabei respektlos zu sein.
  • geradeheraus und weniger diplomatisch.
  • ehrlich, habe eine Haltung, die ich vertrete und für die ich einstehe.
  • Hundehalterin ohne Wattebällchen.
  • Ehefrau und Freundin
  • Tante und Zuhörerin
… privat

Seit 1. November 2016 wohnen mein Mann (58) und ich mit unserem Hund in Ahlhorn.

Mein Mann hat 2016 ein sehr gutes berufliches Angebot bekommen, sodass wir uns entschieden haben aus Köln, unserer gemeinsamen Herzensheimat, hier hoch in den Norden zu ziehen. Dort Leben wo andere Urlaub machen, ländlich, nicht mehr in der direkten  Einflugschneise des Flughafen Köln Bonn, kleine Häuser, keine Wohnsilos mit 80 Mietparteien pro Haus, Platz für uns, den Hund, ein Garten und naturnah, das war der Plan.

Wir machten uns auf die Suche, haben uns Wohnungen und Häuser im gesamten Landkreis sowie in den Nachbarlandkreisen angeschaut, aber sie sagten uns alle nicht zu. Durch wirklich großes Glück fanden wir dann die Annonce unseres heutigen Zuhauses und unsere Vermieter entschieden sich für uns.

Nachdem wir den ersten Jahreswechsel hier verbracht haben, haben wir dann am Freitag den 13. in unserem 13. gemeinsamen Jahr auf dem Standesamt in Großenkneten geheiratet. Das ist übrigens einer der Gründe, warum ich den Listenplatz 13 persönlich sehr gut finde, denn die Zahl 13 ist für mich ausschließlich positiv belegt.

Wir sind hier in Ahlhorn und „unserem“ Zuhause angekommen und können uns nicht vorstellen jemals nochmals woanders zu wohnen. Wir kennen das Leben auf dem Land, dem Dorf, der Kleinstadt und in der Metropole (Berlin/Köln) aber nirgends haben wir uns jemals so wohl gefühlt wie hier. Mit einem kleinen aber: Einmal im Jahr, haben wir Heimweh und sind nach Möglichkeit dann auch in der Herzensheimat, denn man bekommt den Kölner zwar aus Köln, aber den Karneval nicht aus dem Kölner.

… politisch

Ich bin mit der SPD als ständige Begleitung aufgewachsen und habe als Kind die kommunalen Wahlkämpfe im Rhein-Sieg-Kreis erlebt. In die Partei einzutreten war für mich allerdings lange kein Thema.

Mein politisches Leben beschränkte sich auf mein Umfeld insbesondere auf den Kampf gegen Rassismus. Ich bin in einer multikulturellen Umgebung, damals mit Jugoslawen, Türken, Spaniern, Italienern, Griechen und Deutschen zur Schule gegangen und entsprechend ist meine Auffassung von Menschen.

Ob jemand als „gut“ oder „schlecht“ bezeichnet wird, hängt weder von seiner Herkunft, Hautfarbe, sexuellen Ausrichtung oder seinem Glauben ab. Einzig sein Handeln macht ihn zu der Person, die er ist. Mensch ist Mensch.

Ich bin gegen Schubladendenken und Vorverteilungen, gegen jede Form des *ismus. Radikalität, ganz gleich aus welcher Richtung, Demokratiefeindlichkeit und der Wunsch nach einer „Führung“ hat in allen Zeiten der Geschichte nur zu Verlusten, Hass und Tod geführt.


Meine Entscheidung in die SPD einzutreten, traf ich im letzten Jahr, kurz nach den Anschlägen von Hanau. Auch aus dem Grund, dass ich aktiver etwas gegen die rechte Gesinnung, die sich immer lauter ausbreitet, tun möchte.

Das ich heute für ein Gemeinderatsmandat kandidiere stand absolut nicht zur Debatte, denn eigentlich bin ich eher die Organisatorin im Hintergrund. Heiner Bilger, Hartmut Giese und nicht zuletzt Thorsten Schmidtke sprachen mich im Herbst darauf an, ob ich mir eine Kandidatur vorstellen kann. Nach reiflicher Überlegung  habe ich mich Ende des Jahres dann dazu entschieden. Für mich war zu diesem Zeitpunkt bereits klar, dass ich als neuste Einwohnerin in unserer Gemeinde dann auf den letzten Listenplatz möchte. Denn wenn ich im Gemeinderat für Sie aktiv werden soll, dann möchte ich dies tun, weil Sie und andere EinwohnerInnen sich bewusst für mich als Ihre Vertreterin entschieden haben. Das ich unabhängig von meinem Gedanken dann auf diesem Platz stand,  war für mich positiv.


„Das wird nicht einfach, dich kennt fast niemand“ höre ich seit Mai, der Bekanntgabe meiner Kandidatur, sehr oft. Ich könnte in Vereine eintreten, damit man mich kennenlernt, war einer der ersten Ratschläge, die ich von einem befreundeten Stadtratsmitglied aus Köln bekam. Doch das bin ich nicht. Ich werde mich nicht in einem Verein anmelden, der mich bisher nicht interessiert hat um ggf. Stimmen zu bekommen oder mich an Aktionen beteiligen, die ich nur halbherzig oder wegen ihrer öffentlichen Wirksamkeit besuche.

Sie finden mich hier in Ahlhorn, auf den öffentlichen Sitzungen des Gemeinderates und seinen Ausschüssen, beim Einkaufen oder Gassi gehen. Wenn Sie mögen sprechen Sie mich an und machen Sie sich ein persönliches Bild von mir oder kontaktieren Sie mich und wir vereinbaren einen persönlichen Termin. Wenn Sie mir dann Ihre Stimme in der Briefwahl oder am 12. September geben, dann ist es das was ich möchte:

Ihr Vertrauen in meine Person und Ihre Unterstützung das wir Gemeinsam. Mehr. für Großenkneten erreichen können.